Aufrufe
vor 1 Jahr

HOCHBAHN Unternehmensbericht 2015

  • Text
  • Hochbahn
  • Hamburg
  • Hamburger
  • Jahresabschluss
  • Lagebericht
  • Informationen
  • Verbinden
  • Unternehmen
  • Unternehmensbericht
  • Benex

Wir verbinden Hamburg |

Wir verbinden Hamburg | Management | Lagebericht | Jahresabschluss | Weitere Informationen Im Laufe des Geschäftsjahres 2015 wurde die Zahl der switchh Punkte von sechs auf neun Standorte erhöht: Auf die schon vorhandenen Standorte folgten drei weitere switchh Punkte an den Haltestellen U Saarlandstraße, U Lattenkamp sowie U Rödingsmarkt. Im Geschäftsjahr 2016 ist die Fertigstellung von drei weiteren switchh Punkten – u. a. an der Haltestelle S Dammtor – beabsichtigt. Voraussichtliche zukünftige Ergebnisentwicklung der HOCHBAHN Die HOCHBAHN hat im Geschäftsjahr 2015 einen Fehlbetrag von 60,2 Mio. € und einen damit verbundenen Kostendeckungsgrad von 89,6 % erreicht. Für das Jahr 2016 wird mit einem Fehlbetrag in Höhe von 65,0 Mio. € geplant. Zusätzliche Kosten entstehen im Jahr 2016 vor allem durch höhere Abschreibungen infolge der Beschaffung von DT5-Fahrzeugen sowie durch die Ertüchtigung von DT3-Fahrzeugen aufgrund der notwendigen Laufleistungsverlängerung. 4.2 Risiko- und Chancenbericht Risiko- und Chancenmanagement Die systematische Identifikation, Quantifizierung, Steuerung und Kommunikation von Risiken und Chancen, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben können, ist im konzernweiten Risiko- und Chancenmanagement (RCM) der HOCHBAHN geregelt. Um ein zielgerichtetes RCM zu ermöglichen, werden wesentliche Grundlagen von der Konzernleitung vorgegeben und konzernweit angewandt. Diese Vorgaben sind im RCM- Handbuch beschrieben und werden regelmäßig auf ihre Relevanz und Aktualität überprüft. Über die Ergebnisse der Risiko- und Chanceninventuren werden Vorstand und Aufsichtsrat informiert. Für außerhalb des regulären Berichtsturnus auftretende wesentliche Risiken besteht eine Ad-hoc-Berichtspflicht. Wesentliche Voraussetzungen für ein wirksames Risikomanagement sind eine ausgeprägte Risikokultur in allen Unternehmensbereichen sowie ein einheitliches Verständnis darüber, was unter einem Risiko zu verstehen und wie hiermit umzugehen ist. Das Ziel des Risikomanagements besteht darin, wesentliche und bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen und zu steuern. Ausweislich des Handbuchs sind Risiken und Chancen wie folgt definiert: „Mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für das Unternehmen negativen (Risiken) bzw. positiven (Chancen) Prognose bzw. Zielabweichung führen können.“ 36 Risiken beinhalten demnach den Eintritt eines Schadens bzw. Nachteils sowie dessen negative Abweichung vom genehmigten Budget. Chancen hingegen können zu einem Zugewinn bzw. Vorteil und damit zu einer positiven Abweichung vom genehmigten Budget führen.

Unternehmensbericht 2015 Für die Behandlung von Risiken und Chancen im Rahmen der Inventuren werden weitgehend dieselben Instrumente und Prozesse verwendet. Die im Bericht zur Gesamtrisikoposition erfassten Risiken werden kategorisiert und nach Eintrittswahrscheinlichkeit klassifiziert. Im Hinblick auf einen möglichen kurz- oder mittelfristigen Eintritt eines Ereignisses bestehen jedoch differenzierte Regelungen. Risiken Im Folgenden werden die wesentlichen Risiken für die HOCHBAHN herausgestellt. Zudem wird die Gesamtrisikoposition erläutert und beurteilt: Verzögerung bei der Lieferung der neuen U-Bahn-Fahrzeuge des Typs DT5 Die ursprüngliche Planung sah vor, dass in der Zeit von 2012 bis 2016 die bis zu 45 Jahre alten DT3-Fahrzeuge durch eine neue Fahrzeuggeneration, den DT5, ersetzt werden. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu Verzögerungen bei der Auslieferung der neuen Fahrzeuge. In der Berichtsperiode konnte mit dem Herstellerkonsortium eine verbindliche Terminplanung für die Auslieferungen erreicht werden. Insgesamt wurden 118 Fahrzeuge des neuen Typs bestellt. Die schrittweise Auslieferung ist nunmehr bis 2020 vorgesehen. Mögliche weitere Lieferverzögerungen, aber auch Leistungsausweitungen im Hamburger U-Bahn-Netz erfordern allerdings den Einsatz von DT3-Fahrzeugen weit über 2016 hinaus. Die aktuelle Planung bis 2025 sieht daher vor, dass ein Teil der DT3-Fahrzeuge vorgehalten werden muss und nicht aus dem Betrieb genommen wird. Aufwendungen für die Ertüchtigung dieser Fahrzeuge sind im Investitionsplan der HOCHBAHN abgebildet. Einschränkungen von öffentlichen Fördermitteln und Zuschüssen Im September 2015 einigten sich Bund und Länder auf eine Fortführung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) im bisherigen Umfang für weitere 15 Jahre. Bezüglich der Höhe der Regionalisierungsmittel verständigten sich Bund und Länder für 2016 auf ein Volumen von 8 Mrd. €, das ab 2017 um 1,8 % pro Jahr erhöht wird. Darüber hinaus ist eine Veränderung des Verteilungsschlüssels zwischen den Ländern geplant. Für die Mittel nach dem Entflechtungsgesetz konnte noch keine Lösung herbeigeführt werden. Die jetzigen Regelungen verschaffen Planungssicherheit bis Ende 2019. Die Zweckbindung dieser Mittel für Verkehr ist bereits 2014 entfallen. Die Investitionszuschüsse aus Landesmitteln der FHH zum betriebsfähigen Erhalt der U-Bahn-Infrastruktur waren in der Vergangenheit großen Schwankungen unterworfen. In den kommenden Jahren wird die Höhe der Zuschüsse maßgeblich vom weiteren barrierefreien Ausbau der U-Bahn-Haltestellen, aber auch von der Förderung des weiteren Ausbaus des U-Bahn-Netzes bestimmt. 37

Blog

info@hochbahn.de
+49 40 3288-0

Oder nutzen Sie unser
Kontaktformular