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HOCHBAHN Unternehmensbericht 2015

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Wir verbinden Hamburg | Management | Lagebericht | Jahresabschluss | Weitere Informationen Know-how über die verschiedenen Technologien dient als Basis für künftige Entscheidungen. Die HOCHBAHN und die Freie und Hansestadt Hamburg setzen mit der Innovationslinie zudem ein deutliches Zeichen für einen künftig angestrebten weitestgehend schadstofffreien ÖPNV und eine parallel reduzierte Lärmemission. Für das Jahr 2016 ist vorgesehen, dass nicht nur die Zuverlässigkeit von bisher eingesetzten Fahrzeugen und Infrastrukturkomponenten stabilisiert, sondern auch der Fahrzeugmix um eine zusätzliche Antriebstechnologie erweitert wird. Hierbei handelt es sich um Fahrzeuge ausschließlich mit Batterieantrieb. Zudem aktualisiert die HOCHBAHN weiterhin ständig ihre Erkenntnisse über die Zuverlässigkeit und den Energieverbrauch der Busse mit alternativen Antrieben. Hierfür erhebt die HOCHBAHN betriebsbegleitend Kennwerte, wertet diese aus und vergleicht sie sowohl zwischen den verschiedenen innovativen Fahrzeugtechniken untereinander als auch mit konventionellen Bussen. Um Referenzdaten zu gewinnen, ist es deshalb auch erforderlich, vereinzelt konventionelle Busse auf der Innovationslinie einzusetzen. Busoptimierung Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg verfolgt das Ziel, in Hamburg bis zum Ende des Jahrzehnts eines der modernsten Busverkehrssysteme Europas zu entwickeln. Neben dem Vorhabenträger, der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) mit dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), ist die HOCHBAHN als Nutzer der Infrastruktur wesentlich an diesem Projekt beteiligt. Unter dem Begriff „Busoptimierungsprogramm“ sind hier die kurz- und mittelfristig umzusetzenden Aktivitäten am Fahrweg und an den Haltestellen zusammengefasst. Zielsetzungen sind die Sicherstellung einer höheren Leistungsfähigkeit (Kapazität) auf den bereits heute hoch belasteten MetroBuslinien sowie gleichzeitig die Erhöhung der Reisegeschwindigkeit und der Zuverlässigkeit des Busverkehrs. Weitere Schritte zum Aufbau eines modernen Busverkehrssystems werden Angebotsverbesserungen, eine weitgehende Barriere freiheit sowie der Einsatz neuer Antriebstechnologien in den Fahrzeugen sein. 32 Nachdem im Jahr 2014 die HOCHBAHN die Arbeiten an der MetroBus-Linie 5 abgeschlossen hatte, lag der Schwerpunkt der Busoptimierung 2015 auf der Realisierung der Maßnahmen für die MetroBus-Linie 7. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 wurden sämtliche Arbeiten an dieser Linie fertiggestellt. Das Ergebnis: eine Reduzierung der Fahrzeit um drei Minuten je Richtung in der Hauptverkehrszeit. Insgesamt hat die HOCHBAHN 13 Lichtsignalanlagen mit einer intelligenten Ampelsteuerung und effizienter Busbevorrechtigung ausgestattet, wichtige Knotenpunkte (z. B. Neue Wöhr) leistungsfähiger ausgebaut sowie 23 Haltestellen modernisiert und barrierefrei gestaltet. Für das Jahr 2016 ist geplant, durch weitere Optimierung der Lichtsignalsteuerungen die Reisezeit je Richtung um eine weitere Minute zu verkürzen. Im Jahr 2015 hat die HOCHBAHN zudem einige Maßnahmen auf der MetroBus-Linie 6 abgeschlossen (Mühlenkamp, Lange Reihe). Nach Beginn der Tätigkeiten auf den MetroBuslinien 20 und 25 im Jahr 2015 konnten dort ebenfalls bereits erste Teilmaßnahmen fertiggestellt werden (U Burgstraße, Haltestellen Martinistraße).

Unternehmensbericht 2015 Für das Jahr 2016 liegt der Fokus weiter auf der MetroBus-Linie 6 sowie auf den Metro­ Buslinien 20 und 25. Hier werden die Planungen durch eine zunehmend umfangreicher werdende Bürgerbeteiligung für einige wichtige Teilmaßnahmen (z. B. U Borgweg, Max-Brauer-Allee, Eppendorfer Marktplatz) begleitet. Entlang der MetroBus-Linie 6 soll ein Großteil der geplanten Maßnahmen fertiggestellt werden (u. a. Papenhuder Straße, U St. Pauli, AK St. Georg). Die endgültige Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen. Netzentwicklung U-Bahn Ziel der FHH ist es, den ÖPNV in Hamburg künftig im Wesentlichen durch eine Erweiterung des bestehenden Schnellbahnnetzes auszubauen. Die HOCHBAHN wurde mit der Planung und baulichen Umsetzung der U-Bahn-Maßnahmen beauftragt. In einer Ende 2014 abgeschlossenen Konzeptstudie wurden sinnvolle Netzerweiterungsmaßnahmen hergeleitet: • Neubau einer U1-Haltestelle Oldenfelde • Verlängerung der U4 zum Kleinen Grasbrook • Verlängerung der U4 zur Horner Geest • Bau einer neuen Linie U5 von Bramfeld zum Osdorfer Born (in verschiedenen Abschnitten) Für diese Streckenabschnitte waren im Jahr 2015 auf Wunsch von Senat und Bürgerschaft vertiefende Planungsschritte einzuleiten sowie die Finanzierung der Planungen über das Jahr 2015 hinaus sicherzustellen. Von der Machbarkeitsuntersuchung über die Entwurfsplanung bis hin zur Genehmigungs- und Ausführungsplanung sind verschiedene Planungsschritte nacheinander zu durchlaufen. Inklusive des Genehmigungsverfahrens sind hierfür jeweils mehrere Jahre erforderlich. Für den Neubau der Haltestelle Oldenfelde hat die HOCHBAHN in den Jahren 2014 und 2015 die Vorentwurfs-, Entwurfs- und Genehmigungsplanungen begonnen. Diese Planungen wurden durch zwei Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung begleitet. So wurden Anregungen der Teilnehmer in die Planungen übernommen. Die Planungen werden über eine Zuwendung der FHH in Höhe von 800.000 € aus Regionalisierungsmitteln finanziert. Im Sommer 2016 soll das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Geplanter Baubeginn ist 2018. Die Baukosten sollen ebenfalls aus Regionalisierungsmitteln finanziert werden. Dafür ist ein Senats- und Bürgerschaftsbeschluss notwendig, der noch im Jahr 2016 auf den Weg gebracht werden soll. Sowohl für die Verlängerung der U-Bahn-Linie U4 zum Kleinen Grasbrook und zur Horner Geest als auch für den ersten Bauabschnitt der neuen U-Bahn-Linie U5 von Bramfeld zur City Nord hat die HOCHBAHN im Jahr 2015 Machbarkeitsuntersuchungen durchgeführt, die sie über Zuwendungen der FHH in Höhe von jeweils 800.000 € aus Regionalisierungsmitteln finanzierte. Die Ergebnisse beider Untersuchungen bestätigten die Machbarkeit der jeweils gewählten Trassen- und Haltestellenanlagen und zeigten wesentliche Aspekte auf, die im Rahmen der weiteren Planungen zu berücksichtigen sind. Für die 33

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