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HOCHBAHN Unternehmensbericht 2015

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Wir verbinden Hamburg | Management | Lagebericht | Jahresabschluss | Weitere Informationen 3. NACHTRAGSBERICHT Zum 1. Februar 2016 übernahm Henrik Falk den Vorstandsvorsitz von Günter Elste, der nach zwanzigjähriger Tätigkeit in dieser Funktion in den Ruhestand ging. Weitere besondere Ereignisse, die das im vorliegenden Lagebericht vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. 4. PROGNOSE-, RISIKO- UND CHANCENBERICHT 4.1 Prognosebericht Linienverlängerung der U4 Die Verlängerung der U-Bahn-Linie U4 ist vor dem Hintergrund der geplanten und fortschreitenden Bebauung in der östlichen HafenCity erforderlich. Dazu wird vor allem die Strecke der U-Bahn-Linie U4 um rund 1,3 Kilometer verlängert. Die Streckenverlängerung beinhaltet eine Kehr- und Abstellanlage in unmittelbarem Anschluss an die bestehende Haltestelle HafenCity Universität sowie eine zusätzliche Haltestelle Elbbrücken mit Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn. Das Gesamtbudget der Maßnahme beläuft sich auf 178,2 Mio. € und wird vollständig im Rahmen einer Zuwendung seitens der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) bzw. aus GVFG-Mitteln des Bundes (Gemeindeverkehrs finanzierungsgesetz) finanziert. An der Kehr- und Abstellanlage fanden im Jahr 2015 die wesentlichen Ausbauarbeiten statt. Bis auf die abschließenden Montagearbeiten im Jahr 2016 ist die Anlage so weit fertiggestellt. Die Betriebsaufnahme ist zum Jahreswechsel 2016/2017 möglich. Die Bauarbeiten an der Tunnel- und Trogstrecke verlaufen planmäßig. Zum Jahreswechsel 2015/2016 wurden Rohbauarbeiten sowohl an der Tunnel- und Trogstrecke als auch an der Haltestelle Elbbrücken ausgeführt. Der Abschluss der Rohbauarbeiten ist für die Haltestelle Elbbrücken für Mitte 2016 und für die Tunnel- und Trogstrecke für Mitte 2017 vorgesehen. Der anschließende Bau des Haltestellendachs mit den Fußgängerbrücken sowie der Gleisquerung innerhalb der Haltestelle wurde im November 2015 beauftragt. Das Projekt verläuft gemäß dem Kosten- und Terminplan. Die Betriebsaufnahme dieses Abschnittes der U-Bahn-Linie U4 soll Ende 2018 erfolgen. 30 Barrierefreier Ausbau von U-Bahn-Haltestellen Besonderes Anliegen des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg und der Hamburger Hochbahn AG ist es, mobilitätseingeschränkten Personen den Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr zu ermöglichen. Wesentliche Komponenten der Barrierefreiheit sind dabei die Integration von Aufzugseinrichtungen, die Erhöhung von Bahnsteigen sowie die Ausrüstung der Haltestellen mit Orientierungshilfen für Sehbehinderte. Das gesamte Programm zum barrierefreien Ausbau der U-Bahn-Haltestellen im Stadtgebiet Hamburg wird vollständig durch Zuwendungsmittel der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert. Die Finanzierung der Stationen in Schleswig-Holstein erfolgt durch eine Zuwendung des Landes Schleswig-Holstein, der beteiligten Kommunen sowie des Landkreises Stormarn. In einer ersten Stufe des beschleunigten Ausbau-Programms sollten bis Ende 2015

Unternehmensbericht 2015 insgesamt 21 Haltestellen barrierefrei gestaltet werden. Zum Jahreswechsel 2015/2016 waren aus diesem Programm bereits 19 Haltestellen barrierefrei ausgebaut. Zum Abschluss der ersten Stufe ist die Fertigstellung der Haltestellen Stephansplatz und Klosterstern für Mitte 2016 geplant. Für die Maßnahmen in den folgenden Stufen (Baubeginn ab 2016) wurde im Dezember 2013 zunächst eine Machbarkeitsstudie für die verbleibenden 34 Haltestellen (davon vier in Schleswig-Holstein) in Auftrag gegeben. In dieser Studie werden die jeweiligen Vorzugsvarianten, die Kosten und ein Umsetzungsprogramm ermittelt. Der Abschluss der Studie ist für das Frühjahr 2016 vorgesehen. Auf Grundlage erster Ergebnisse wurde ein Förderantrag für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die im Jahr 2016 auszubauenden sechs Haltestellen in Hamburg sowie für die drei auszubauenden Haltestellen in Schleswig-Holstein eingereicht und genehmigt. Die Entwurfsplanungen dieser Haltestellen sind beendet, die notwendigen Genehmigungsverfahren wurden seit Mai 2015 sukzessive eingeleitet. Für vier Haltestellen liegen die Plangenehmigungen bereits vor. Für vier weitere Haltestellen werden diese für Anfang 2016 erwartet und für eine Haltestelle wird der Genehmigungsantrag zum Jahresanfang 2016 eingereicht. Die Förderanträge für die Bauausführungsleistungen der Haltestellen wurden eingereicht, der Zuwendungsbescheid für die Hamburger Haltestellen liegt seit August 2015, derjenige für die Haltestellen in Schleswig-Holstein seit Oktober 2015 vor. Die vertraglichen Vereinbarungen mit den beteiligten Kommunen und dem Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein wurden ebenfalls unterzeichnet. Sämtliche Arbeiten dieser Stufe laufen termin- und kostengerecht. Weiterhin wurde ein Förderantrag für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die in den Jahren 2017 und 2018 auszubauenden zwölf Haltestellen erstellt und im Oktober 2015 eingereicht. Der entsprechende Zuwendungsbescheid liegt seit dem Dezember 2015 vor. Die weitere Realisierung der darüber hinaus noch barrierefrei auszubauenden Haltestellen soll kontinuierlich bis in die nächste Dekade fortgeführt werden. Innovationslinie Am 18. Dezember 2014 wurde die Bus-Linie 109 „Innovationslinie“ durch den Ersten Bürgermeister in Betrieb genommen. Damit kommen seither im Regelbetrieb dieser Linie weitgehend Fahrzeuge mit alternativen Antrieben zum Einsatz. Der Fahrzeugmix der Linie setzt sich aus parallelen und seriellen Dieselhybridbussen der Hersteller Evo-Bus und Volvo, aus Wasserstoffhybridbussen von Evo-Bus und Solaris sowie aus Plugin-Bussen von Volvo zusammen. Für den Einsatz der Plug-in-Busse wurde zudem die erforderliche Ladeinfrastruktur (Pantografen) installiert. Zielsetzung der sogenannten Innovationslinie 109 im Hamburger Busverkehr ist es, unter identischen Praxisbedingungen Erfahrungen in Bezug auf die unterschiedlichen Technologien von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben und auf die in diesem Zusammenhang benötigte Infrastruktur zu gewinnen. Das im Betrieb und in der Instandhaltung erworbene 31

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