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HOCHBAHN Unternehmensbericht 2015

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Wir verbinden Hamburg | Management | Lagebericht | Jahresabschluss | Weitere Informationen Bevorzugter Arbeitgeber Die HOCHBAHN benötigt gut qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, um diese gesteckten Ziele zu erreichen. Um eine langfristige Mitarbeiterbindung zu erzielen und neue qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, muss die Arbeitgeberattraktivität weiter gefördert werden. Ansatzpunkte dafür sind die Weiterentwicklung von Arbeitszeit- und Vergütungsmodellen, attraktive Entwicklungsperspektiven und eine Arbeitsatmosphäre, in der sich Mitarbeiter wohlfühlen und gute Leistungen erbringen können. Um dieses zu erreichen, wurde u. a. das HOCHBAHN-weite Projekt „Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit“ gestartet. Ein Querschnittsthema dieser sechs Handlungsfelder ist die Digitalisierung. Die Idee einer „intelligenten Mobilität“ ist zunehmend mit dem Thema Digitalisierung verknüpft. Für die HOCHBAHN als effizienten Mobilitätsdienstleister eröffnen sich durch die digitale Aufbereitung analoger Informationen schon heute eine Vielzahl neuer Möglichkeiten: Unternehmensintern können Prozesse effizienter gestaltet und optimiert werden. Gleichzeitig verhelfen digitale Daten der HOCHBAHN dazu, das tägliche Handeln noch konsequenter an den Kundenbedürfnissen auszurichten. In der Rolle des zentralen Mobilitätsdienstleisters gestaltet die HOCHBAHN den Aufbau einer vernetzten und intelligenten Verkehrssteuerung in der Stadt mit. Die Auslastung von Verkehrsmitteln kann so planbarer und der Ressourceneinsatz effizienter gestaltet werden. Den Fahrgästen können vielseitige und dynamische Verkehrsinformationen zur Verfügung gestellt werden und elektronische Ticketingsysteme erleichtern die Tarifwahl. Die HOCHBAHN ist gefordert, die Chancen der Digitalisierung optimal zu nutzen, um gemeinsam mit der Stadt Hamburg und weiteren Mobilitätspartnern eine einfache, individuelle, flexible und nachhaltige Mobilität für die Zukunft zu schaffen. 1.3 Forschung und Entwicklung Im Herbst 2015 hat die Bundesregierung ein Elektromobilitätsgesetz beschlossen. Der Hamburger Senat ergreift seitdem konkrete Maßnahmen, um die Nutzung von Elektrofahrzeugen in der Stadt zu fördern. So ist beispielsweise geplant, bis Ende 2016 die Ladeinfrastruktur im öffentlichen Straßenraum auf 600 Ladeplätze auszubauen. Ende 2015 waren in Hamburg etwa 1.800 Elektroautos registriert. Mit einer Flotte von 40 E-Pkw gehört die HOCHBAHN zu den aktivsten Nutzern in Hamburg. Die Preise von Benzin und Diesel sind im Berichtsjahr auf einen langjährigen Tiefststand gesunken. Unabhängig davon bleiben die Substitution von fossilen Treib- und Brennstoffen sowie der Umstieg auf den ÖPNV ein wichtiges Ziel des Klimakonzeptes Hamburgs. Die HOCHBAHN treibt diese Entwicklung mit der kontinuierlichen Beschaffung von Bussen 18

Unternehmensbericht 2015 entsprechend dem neuesten Stand der Abgasnachbehandlung zur Reduzierung von Stickoxiden und Feinstaub voran. Nach den aktuellen Planungen entsprechen ab dem Jahr 2018 sämtliche HOCHBAHN-Busse den Anforderungen der Euro-Normen 5 oder 6. Mit mittlerweile etwa 60 Hybridbussen, die eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 20 Prozent gegenüber herkömmlichen Dieselbussen ermöglichen, leisten die HOCHBAHN und ihre Tochtergesellschaften einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz. Um neben den Luftschadstoffen wie Stickoxid und Feinstaub auch das klimaschädliche Kohlendioxid und Lärm zu reduzieren, ist eine Umstellung auf elektrische Busantriebe unumgänglich. Dieses entspricht auch der politischen Vorgabe, ab 2020 nur noch emissionsfreie Busse zu beschaffen. Deshalb unterstützt die HOCHBAHN Bushersteller wie Daimler Buses oder Volvo im Rahmen von strategischen Partnerschaften dabei, elektrische Busantriebe technisch zu entwickeln und diese gezielt an die Anforderungen des Linienbetriebes anzupassen. Vor allem die Erkenntnisse aus dem Einsatz auf der Innovationslinie 109 sind dabei von großem Wert, da hier alle aus heutiger Sicht erfolgversprechenden Fahrzeugkonzepte unter gleichen Rahmenbedingungen bewertet werden können. Zurzeit arbeiten alle Bushersteller an der Weiterentwicklung innovativer Busantriebe bis zur Serienreife. Dabei lassen sich in wesentlichen Komponenten Fortschritte erkennen, beispielsweise bei der Speicherdichte von Batterien. Dennoch ist aktuell keine abschließende Bewertung möglich, welche Form des Antriebes bzw. der Energiespeicherung sich durchsetzen wird. Während sich Batteriebusse durch eine hohe Effizienz und geringe Energiekosten auszeichnen, liegt der Vorteil von Brennstoffzellenbussen in ihrer größeren Reichweite sowie ihrer höheren Flexibilität und Produktivität. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) untersucht die HOCHBAHN zurzeit, wie die Erfahrungen von der Innovationslinie 109 auf Teilnetze oder sämtliche Buslinien der HOCHBAHN übertragen werden können. Im Jahr 2015 kooperierte die HOCHBAHN zudem mit dem Institut für Stadt- und Kulturraumforschung (IfSK) der Lüneburger Leuphana Universität mit dem Ziel, wissenschaftlich fundierte Grundlagen zu den Umweltleistungen der HOCHBAHN zu erarbeiten. Im Ergebnis wurden Kenngrößen vorgelegt, die den maßgeblichen Zusammenhang zwischen Verkehrsmittelwahl und Umweltwirkung in den Dimensionen Schall, Fläche und Luft beschreiben. Das HOCHBAHN­ Verkehrsangebot entlastet Hamburg täglich um rund 409.000 Pkw. Dadurch werden Pkw-Emissionen an klimawirksamem Kohlendioxid von rund 159 Milligramm pro Person und Kilometer vermieden. Diese Ergebnisse unterstreichen, dass das Verkehrsangebot der HOCHBAHN einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Lebensqualität in Hamburg leistet. 19

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