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HOCHBAHN Unternehmensbericht 2015

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Wir verbinden Hamburg | Management | Lagebericht | Jahresabschluss | Weitere Informationen INTERVIEW MIT HENRIK FALK UND GÜNTER ELSTE Ein Gespräch mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden und seinem Vorgänger Herr Elste, wie beurteilen Sie Ihr letztes Geschäftsjahr als Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn AG? Für unser Unternehmen war 2015 ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Wir konnten neue Fahrgäste für die HOCHBAHN gewinnen und unser Angebot qualitativ und quantitativ ausbauen. Gleichzeitig haben wir wichtige zukunftsweisende Projekte für Hamburg vorangetrieben. Günter Elste Sei es die Verlängerung der U4 bis zu den Elbbrücken oder der beschleunigte Ausbau des barrierefreien Zugangs zu unseren U-Bahn-Haltestellen. Ganz entscheidend für die Bewältigung des Bevölkerungswachstums der Metropolregion Hamburg und des damit steigenden Verkehrsaufkommens ist der Ausbau des ÖPNV und dabei ins besondere des U-Bahn-Netzes. Hier konnten wir 2015 mit unseren Plänen zur U-Bahn-Netzerweiterung einen wichtigen Schritt vorankommen. So zeigen die Machbarkeits untersuchungen für die U4-Verlängerung zur Horner Geest und den ersten Bauabschnitt der neuen Linie U5 von Bramfeld über Steilshoop bis zur City Nord: Ja, beide Groß projekte sind machbar! Und wenn Sie weiter zurückblicken, wie sieht Ihr Fazit nach 20 Jahren an der Spitze der HOCHBAHN aus? Es war ein Geschenk für mich, an der Spitze der HOCHBAHN dem Gemeinwesen meiner Heimatstadt 20 Jahre dienen zu können. Gemeinsam mit einer starken Mannschaft konnten wir mit teils drastischen Restrukturierungsmaßnahmen und mit einer gehörigen Portion Mut die HOCHBAHN zu einem der erfolgreichsten Verkehrsunternehmen in Europa entwickeln. So haben wir den Kostendeckungsbeitrag von damals 65 Prozent auf 90 Prozent gesteigert. Die HOCHBAHN ist heute ein gesundes Unternehmen, das keinen Wettbewerb scheut, mit einer klaren Vision: „Intelligente Mobilität für eine lebenswerte Zukunft“. Das ist eine Gemeinschaftsleistung, auf die die gesamte HOCHBAHN-Mannschaft stolz sein kann. Was stimmt Sie optimistisch für die Zukunft der HOCHBAHN? Unser Unternehmen ist hervorragend aufgestellt. Und: Die Metropolregion Hamburg gehört zu den begehrtesten Standorten in Deutschland. Sie weist eine hohe Lebensqualität und ein überdurchschnittliches Wachstum auf. Das bedeutet, die Mobilitätsbedürfnisse werden in der Zukunft weiter zunehmen und dafür braucht es einen leistungsstarken ÖPNV mit der HOCHBAHN als Treiber. 12

Unternehmensbericht 2015 Herr Falk, Herr Elste übergibt Ihnen ein gut bestelltes Haus. Was haben Sie sich für die HOCHBAHN vorgenommen? Es sind große Fußstapfen, die Günter Elste hinterlässt. Er hat unser Unternehmen zu einem Top-Player in der Branche gemacht. Das empfinde ich als hervorragende Startposition. Wir werden unsere großen Themen wie zum Beispiel den U-Bahn-Ausbau, den emissionsfreien Busverkehr und die Kombination öffentlicher Verkehrsmittel mit anderen Mobilitätsangeboten – siehe switchh – voran treiben. Damit werden wir weiter einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität des Standorts Hamburg leisten. Unser wichtigstes Ziel ist es, mehr Fahrgäste zu gewinnen. Die Nutzung des öffent lichen Nahverkehrs durch immer mehr Menschen ist nicht selbstverständlich. Dafür müssen wir die HOCHBAHN ganz konsequent an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten. Das heißt, uns intensiv mit ihren Wünschen und Anforderungen beschäftigen und daraus unser Angebot Henrik Falk ableiten. Ich denke hier insbesondere auch an die Altersgruppe der unter 18-Jährigen. Wie können wir sie von unserem Angebot so überzeugen, dass sie – auch wenn sie einen Führerschein besitzen – dennoch Bus und U-Bahn als ihre bevorzugten Verkehrsmittel nutzen? Uns also die Treue halten und sich kein eigenes Auto anschaffen? Wieso ist die Digitalisierung für die HOCHBAHN so wichtig? Die Digitalisierung der Gesellschaft und der Arbeitswelt bietet unserem Unternehmen große Chancen. Diese gilt es zügig und konsequent zu nutzen. Wir müssen mit unseren Angeboten am Puls der Zeit sein, näher ran an das digitale Lebensgefühl der Hamburger. Hier kann unser Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsgestaltung der Stadt Hamburg insgesamt leisten. Dazu gehören beispielsweise das Angebot von freiem WLAN in unseren Systemen, mehrwertstiftende Apps und einfache, kundenfreundliche Handyticketlösungen. Auch in unserem Unternehmen selbst werden wir die Digitalisierung vorantreiben. Sie bietet uns viele neue Möglichkeiten, unsere internen Prozesse effizienter zu gestalten. Gleichzeitig verhelfen digitale Daten der HOCHBAHN dazu, unser tägliches Handeln noch konsequenter an den Kundenbedürfnissen auszurichten. Es reizt mich sehr, diese Themenfelder voranzutreiben. Was sind die großen Herausforderungen im laufenden Geschäftsjahr und darüber hinaus? Für 2016 haben wir uns viel vorgenommen: Von den Arbeiten an der Verlängerung der U4 bis zur Haltestelle Elbbrücken, dem barrierefreien Ausbau im Zeit- und Kostenrahmen von weiteren U-Bahn-Haltestellen, den umfangreichen Baumaßnahmen für den neuen Busbetriebshof Gleisdreieck bis hin zur Konkretisierung der Planung der neuen U5 und der Verlängerung der U4 zur Horner Geest – um nur einige Projekte zu nennen. Und wir setzen ein digitales Zeichen mit der Erprobung und Einführung des freien WLAN- Zugangs in unseren Bussen und Haltestellen. Wir werden unsere Vision HOCHBAHN 2030 Schritt für Schritt umsetzen: die Entwicklung intelligenter Mobilität, die dem Kunden des ÖPNV ein zuverlässiges, qualitativ hochwertiges und vor allem leistungsstarkes Angebot garantiert. Ich bin überzeugt davon, dass dabei intelligente digitale Lösungen eine wesentliche Rolle spielen werden. 13

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