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April 2017

April

HAMBURGmobil Die Infoseite der HOCHBAHN – April 2017 hochbahn.de HOCHBAHN löst den Mythos von Steilshoop auf Warum eine Haltestelle unter dem EKZ nur Rätsel statt Realität war Es ist das wohl größte Mysterium der Hamburger U-Bahn- Geschichte. Seit den siebziger Jahren ranken sich hartnäckig Gerüchte um eine bereits existierende unterirdische Haltestelle in Steilshoop. Vermeintliche Augenzeugen wollen einst bereits darin gestanden haben oder gar beim Bau beteiligt gewesen sein. Doch was ist wirklich dran am Mythos Steilshoop? Im Zuge der Planungen zur neuen U-Bahn- Linie U5, die den Stadtteil an das Schnellbahnnetz anschließen wird, haben die HOCHBAHN und Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff nun vor Ort am Einkaufszentrum (EKZ) geforscht. Das Ergebnis: Bodenuntersuchungen belegen, dass dort keine verborgene Haltestelle existiert. Um den Mythos vor Ort aufzulösen, lud die HOCHBAHN kürzlich Bewohner zur Tour durch das EKZ ein. Wie also kommt es bis heute zu den Augenzeugenberichten um fertige Rohbauten, zubetonierte Eingänge und Co.? Bebauungspläne legen nahe, dass der Hamburger Senat 1968 den Bau einer U-Bahn-Linie von Barmbek nach Bramfeld plante. Dabei sollte die Großsiedlung Steilshoop mit einer Haltestelle unter der Gründgensstraße angebunden werden. Die Ölkrise 1972/73 mit der folgenden Wirtschaftskrise zwang Hamburg jedoch zu einem strikten Sparkurs, dem diese Pläne zum Opfer fielen. Auf Spurensuche: die Steilshooper Randy Schmitzer mit Joel, Angie und Aysha Bülüt (von links nach rechts). Tatsächlich existiert südlich der Gründgensstraße eine Spundwand, die aber keine Bedeutung mehr hat. In dieser vermeintlichen Baugrube, bestehend aus der Spundwand und einer Seitenwand des Einkaufszentrums, haben sich die Zeitzeugen mutmaßlich einst befunden, als der blau gekachelte Tunnel zwischen EKZ und Ärztehaus gebaut wurde. Nach dem Aus für die U-Bahn wurde die Grube zugeschüttet, eine Haltestelle nie gebaut. Mit der U5 Ost von Bramfeld in die City Nord hat das Warten für die Steilshooper nun ein Ende. Im Sommer wird die HOCHBAHN wieder vor Ort sein, um die fortgeschrittene Planung vorzustellen. Vom Rätsel in die Realität. Rundum unterwegs mit der U3 Film macht die Panorama-Linie in 360 Grad erlebbar Sie ist eine der schönsten U-Bahn-Strecken der Welt: die Ringlinie U3. Auf 17,5 Kilometern Länge bringt sie Hamburger und Touristen schon seit über 100 Jahren an einzigartige Punkte der Stadt – und das vielfach oberirdisch mit bester Aussicht. Nun können Fans und Fahrgäste der U3 die Panoramastrecke ganz neu erleben. In einem 360-Grad-Film nehmen die HOCHBAHN und die Plattform „Rund um Hamburg“ sie im DT5-Zug mit auf eine Tour mit exklusiven Einblicken. HOCHBAHN-Wissenswerkstatt Per Smartphone, Tablet oder am heimischen Computer navigieren sich die Zuschauer dabei Ein Lückenfüller für die Haltestelle Klosterstern „Bitte beachten Sie den Abstand zwischen Bahnsteigkante und U-Bahn.“ Vielleicht haben Sie diese Durchsage auch schon einmal gehört. Wenn die U-Bahn-Linie U1 beispielsweise in die Haltestelle Klosterstern einfährt, erhalten die Fahrgäste in den Zügen und im Aufzug jenen Hinweis. HAMBURGmobil-Leser Jochen Bricks möchte deshalb wissen, warum dieser Abstand entsteht und wie er zu beheben ist? Rückblick: Seit dem vergangenen Dezember ist die Haltestelle Klosterstern mit einem Aufzug und einem vollerhöhten Bahnsteig barrierefrei zugänglich gemacht worden. „Durch die Kurvenlage der Haltestelle ergibt sich ein sehr breiter Spalt zwischen Zug und Bahnsteig. Dieser kann allein durch konventionelle bauliche Maßnahmen nicht ausreichend verringert werden“, berichtet HOCHBAHN-Projektleiter Jan Hendrik Schmidt. Nun testet die HOCHBAHN dort eine mögliche Lösung, die man in Australien entdeckte. Für den Zeitraum von erst einmal sechs Monaten wurde kürzlich ein sogenannter Gapfiller eingebaut. Er soll die Lücke möglichst gut schließen und das Einsteigen für alle Fahrgäste einfacher machen. „Der Gapfiller ist ein flexibles Lamellenprofil aus Polyurethan (Hartkunststoff), der auf eine Stahlplatte geklebt ist, quasi eine Art Gummilippe“, erklärt Jan Hendrik Schmidt: „Dieser ist so an Wie wird der Gapfiller installiert? Einfach QR-Code scannen oder auf youtube.com/hochbahn anschauen! den Bahnsteig geschraubt, dass er als Lückenfüller dient.“ Der einfahrende Zug kann den Gapfiller gefahrenlos streifen, da die Gummilippen elastisch sind. Steht der Zug in der Haltestelle, so bildet die Lippe in der Kurvenlage einen Übergang zwischen Bahnsteig und Zug. „Trotz seiner Flexibilität ist der Gapfiller für den Fahrgast ganz normal betretbar“, weiß Hochbahner Schmidt. Vor der Installation wurden an den Gleisen drei Monate lang Ultraschallmessungen durchgeführt, um die Breite der Lamellen ganz genau bestimmen zu können. „Wir zeichnen auch jetzt alle Berührungen zwischen Gapfiller und Zügen mit Sensoren auf“, sagt Schmidt. Bringt der halbjährige Testlauf den gewünschten Erfolg, rundherum über die Strecke und können die Fahrt auch mit dem einmaligen Blick aus dem Fahrerstand der U-Bahn heraus erleben. Aus dem Tunnel kommend gen Landungsbrücken, vorbei am Hafen über das HOCHBAHN- Viadukt bis zur Elbphilharmonie erleben sie auf dieser 360-Grad- Tour gleich mehrere Sightseeing- Highlights Hamburgs in einem Film. Film ab und gute Fahrt! Der elastische Gapfiller schließt die Lücke zwischen Bahnsteig und Zug. so könnte der Gapfiller auch an anderen Kurvenhaltestellen wie den Landungsbrücken zum Einsatz kommen. Sie fragen – wir antworten! Haben auch Sie Fragen zu Bussen, U-Bahnen oder HOCHBAHN- Details? Schreiben Sie uns per E-Mail an wissenswerkstatt@ hochbahn.de oder per Post: HOCHBAHN, Redaktion HAMBURGmobil, Stichwort „Wissenswerkstatt“, Steinstraße 20, 20095 Hamburg. Infos: hochbahn.de Tipps und Termine Linieninfos U1: Wochenendsperrung Wandsbek-Markt und Wandsbek-Gartenstadt Von Freitag, 7. April, ca. 21.30 Uhr bis Sonntag, 9. April, Betriebsschluss wird die U1 zwischen Wandsbek-Markt und Wandsbek-Gartenstadt gesperrt. Grund hierfür ist die Erneuerung von Weichen. Die HOCHBAHN richtet einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Die Fahrzeit kann sich – je nach Verkehrslage – um bis zu 20 Minuten verlängern. Zwischen Innenstadt und Wandsbek-Gartenstadt können Sie alternativ die U3 nutzen. Hamburg Marathon 2017 Wegen des Hamburg Marathons am Sonntag, 23. April kommt es zu Einschränkungen im Busbetrieb. Die HOCHBAHN empfiehlt, auf U-Bahnen auszuweichen, die auf allen Linien verstärkt werden. Weitere Veranstaltungen im April Im April stehen weitere Termine auf dem Fahrplan: • 2. April: Hammer Lauf • 22. April: Lange Nacht der Museen Hamburg • 29./30. April: Osterstraßenfest Bitte beachten Sie, dass es im Bereich der Veranstaltungsorte zu Umleitungen und Einschränkungen im Busbetrieb kommt. Linie 6: Umleitung und Haltestellenverlegungen Von Mittwoch, 19. April, Betriebsbeginn bis voraussichtlich Freitag, 16. Juni, ca. 20 Uhr fährt die Linie 6 Richtung U Borgweg einen geringfügigen Umweg ab der Haltestelle Krankenhaus St. Georg. Grund hierfür sind Straßenbauarbeiten. Die Haltestelle Graumannsweg Richtung U Borgweg wird in die Barcastraße vor die Einmündung Schweimlerstraße verlegt. Die Haltestelle Mundsburger Brücke Richtung U Borgweg wird in der Straße Schwanenwik auf die Brücke über dem Mundsburger Kanal verlegt. Die Haltestelle Mundsburger Brücke Richtung Rathaus wird ca. 50 Meter zurück verlegt. Weitere Infos erhalten Sie über Aushänge an den Haltestellen, unter 040/19 449 sowie im Internet auf hochbahn.de. HVV-Infomobil Informationen zu Nahverkehr, Tarifen und Ihrem persönlichen Fahrplan bieten wir auch am HVV-Infomobil – und zwar an folgenden Tagen: 06., 07., 08., 20., 21. + 22.04., 10–20 Uhr, Messestand im ELBE Einkaufszentrum HOCHBAHN im TV Auch im Fernsehen ist die HOCHBAHN in diesem Monat wieder unterwegs. Am 27. April sehen Sie auf Hamburg1 die neue Folge des HOCHBAHNmagazins mit spannenden Hintergründen zum ÖPNV der Stadt. Um 17.45, 18.45 und 19.45 Uhr im TV oder anschließend jederzeit auf Abruf unter hochbahn.de. Die nächste HAMBURGmobil-Seite erscheint am 3. Mai. Impressum V. i. S. d. P.: Hamburger Hochbahn AG, Steinstraße 20, 20095 Hamburg

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